Die Freundschaft zueinander, die Brauchtumspflege und die enge Verbindung mit dem Haxtergrund haben bei den Heimatfreunden "Schöne Aussicht" einen exponierten Stellenwert. Geselligkeit bei verschiedenen Veranstaltungen, Einsatz für Natur und Umwelt beim Frühjahrsputz und der spannende Wettkampf um das Erringen der Königswürde sind nur einige Höhepunkte im Jahresverlauf unseres Vereins.
Wir engagieren uns auch auf die vielfältigste Weise. Dabei können wir immer zahlreiche helfende Hände gebrauchen. Wenn Sie Freude daran haben, einmal bei uns mitzuwirken, schauen Sie in unseren Terminkalender und kommen Sie zu der einen oder anderen Veranstaltung vorbei.

Mehr als 3 Gründe, die für eine Mitgliedschaft in unserem Verein sprechen:
- Mitglieder von jung bis älter
- Auch Frauen können Mitglied werden (und sind es bereits!)
- Kein "Uniformenzwang" - jeder kommt so, wie er mag.
- Der Hofstaat trägt Schärpe, keine Joppe.
- Nutzung des frisch ausgebauten Heimatzentrums
- Interessante Gespräche/Kontakte

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Heimatfest 2017

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  • Presseartikel

    NW - "Konrad Weyer war der Haxtergrund"

    Paderborn. Im Alter von 63 Jahren ist am Mittwoch dieser Woche der bekannte Paderborner Gastwirt Konrad Weyher überraschend gestorben.Er führte seit Jahrzehnten mit seiner Frau Adelheid und zuletzt auch seinem Sohn Franz die beliebte „Gaststätte Weyher“ im Haxtergrund. Stammgast war dort unter anderen der Paderborner Autor und Kabarettist Erwin Grosche. Von ihm stammt folgender Nachruf. „Es ist nicht klug, sich mit dem Tod anzulegen, aber man kann sich auch nicht alles von ihm gefallen lassen. Konrad Weyher ist gestorben. Ich sehe ihn noch vor mir, wie er am Dienstag Grünkohl einpflanzte. Ich war mit meinem Hund, wie eigentlich jeden Tag, im Haxtergrund und winkte ihm zu. Dies sollte unser letzter Kontakt gewesen sein. Man muss sich fragen, was der Tod damit bezwecken wollte, als er Konrad Weyher aus unserer Mitte riss. Paderborn ist eine kleine Stadt. Hier ist jeder wichtig und unersetzbar. Es gibt hier keinen zweiten Konrad Weyher, der sein Leben so hingebungsvoll dem Dienst an seinen Mitmenschen gewidmet hat. Konrad Weyher als Gastronomen zu bezeichnen ist die Untertreibung des Jahrhunderts. Er stand jeden Tag früh auf, um den Landgasthof zu dem zu machen, was uns dann an das Paradies erinnerte. Das Glück macht viel Arbeit. Er war Gestalter und Erhalter, Bewahrer und Förderer. „Die wirkliche Essenz des menschlichen Wesens ist die Güte. Es gibt noch andere Qualitäten, die sich aus der Erziehung, dem Wissen ergeben, aber wenn man wahrhaft ein menschliches Wesen werden und der eigenen Existenz einen Sinn geben will, dann ist es essenziell, ein gutes Herz zu haben“ (Dalai Lama). Konrad Weyher hatte ein gutes Herz. Er lebte nicht nur sein Leben lang im Haxtergrund. Er war der Haxtergrund. Alles, was er liebte und brauchte, fand er hier. Zusammen mit seiner Frau Adelheid, seinen Söhnen und seiner Schwester Maria schenkte er uns Stadtbewohnern Ruhe und Frieden. Hier wurde man als Gast Teil einer Gemeinschaft – und für Augenblicke Mitglied der Weyherfamilie. Er opferte sich auf und gab ganz selbstverständlich weiter, was man brauchte, um sich glücklich zu fühlen. Durch ihn lernte ich meine Heimat lieben und die Natur zu achten. Was hat sich der Tod dabei gedacht, als er Konrad Weyher viel zu früh und noch vor der Grünkohlernte zu sich nahm? Wenn man sieht, dass einer noch zu arbeiten hat, dann kommt man später wieder. Wenn man spürt, dass einer noch gebraucht wird, dann macht man sich vom Acker. Kann der Tod nicht auch mal Ausnahmen machen? Wen soll ich nun fragen, wie das Wetter der nächsten Woche wird? Wer gibt mir verlässliche Antworten darauf, warum die Maulwürfe dieses Jahr so viele Hügel bauen? Wer erinnert uns daran, dass nun die Zeit ist, in der uns die Glühwürmchen verzaubern? Wer bringt mir den Senf um „mich zu besänftigen“? Und wer findet den Bärlauch immer noch fragwürdig, da auch die Rehe ihn links stehen lassen? Mit wem kann ich über Gott und die Welt sprechen, wenn die Tage grau sind und die einzige Freude nur eine Portion Bratkartoffeln zu sein scheint? Ein bedeutender Paderborner hat uns verlassen, ein gütiger Mensch und ein fleißiges Vorbild. Er hatte seine Aufgabe gefunden und schien mir trotz und auch wegen seiner vielen Arbeit glücklich zu sein und mit niemanden tauschen zu wollen. Wir werden ihn niemals vergessen und nicht nur beim Grünkohlessen an ihn denken. Wir sind in diesen Tagen mit unseren Gedanken und allem Trost, den wir haben, bei seiner Familie. Danke für alles Konrad Weyher und Tod, schäme dich.“

    Quelle: Neue Westfälische
    Foto: Juliane Befeld (Linsensüppchen 54)

    15. Jul 2017

    Teenager-Regenten überstrahlen Heimatfest

    Haxtergrund: Heimatfreunde Schöne Aussicht feiern junges Königspaar Julius Schulte und Carolin Walter beim 60. Geburtstag des Vereins

    Große Momente für Julius Schulte und Carolin Walter. Das Königspaar der Heimatfreunde Schöne Aussicht ließ sich zusammen mit seinem Hofstaat am Wochenende im 60. Jubiläumsjahr des Vereins ausgiebig feiern. „18-18-19-19-18-18“ – dies ist kein Geheimcode und es handelt sich auch nicht um Konfektionsgrößen, sondern um die Altersangaben von König, Königin und zwei Paaren aus dem Hofstaat. Es ist eines der jüngsten Königspaare in der 60-jährigen Geschichte der Heimatfreunde Schöne Aussicht. Besonders für Heimatkönig Julius Schulte ist das Jahr von Traditionen geprägt. Sein Opa war Mitbegründer des Vereins, sein Vater ist heute noch im Vorstand. „Wir möchten mal etwas frischen Wind hereinbringen und zeigen, dass auch Jüngere Heimatkönig sein können“, sagt Julius Schulte. Und seine bezaubernde Königin Carolin Walter ergänzt: „Wir freuen uns, wenn wir dadurch Denkanstöße geben, dass auch junge Menschen sich mal trauen, König oder Mitglied im Hofstaat zu werden.“ Auch in diesem Jahr fand das Heimatfest vor der Traumkulisse des Haxtergrunds statt. Trotz zwischenzeitlicher Regenschauer blieb es zum Aufmarsch trocken, so dass das strahlende Königspaar mit seinem Hofstaat unter dem Applaus der Zuschauer von der Gaststätte Weyer zum Vereinsheim einzog. Das roséfarbene, mit Spitze abgesetzte, Kleid der Königin zog alle Blicke auf sich. Passend dazu trugen die Hofdamen ein zweiteiliges Ensemble aus weißer Corsage mit bordeauxfarbenen Röcken aus Organza. Bereits am Samstag wurde abends ordentlich gefeiert. Die D-Lite Band heizte den mehr als 250 Gästen richtig ein, die dabei zu Schlager-, Tanz und Partymusik die Nacht zum Tag machten. Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Drumband des Heide-Musikzuges. Am Montag endete das Heimatfest mit dem Frühstück sowie den Mitgliederehrungen im Haxtergrund.

    Bild: Regentenpaar mit Hofstaat (v. l.) Johannes Klare, Lara Thater, Thorsten und Anna Schaub, Melanie und Andres Becker, Königspaar Julius Schulte und Carolin Walter, Karin und Ludger Glaß, Elli Janzen, Kerstin Kamp und Mark Böhner.

    Quelle: Neue Westfälische, Lokales, 4.7.17

    04. Jul 2017

    Sonderseite zum Heimatfest 2017

    Sonderseite zum Heimatfest im Westfälischen Volksblatt am 30.06.2017

    30. Jun 2017

    Julius Schulte regiert die Heimatfreunde (PBamS)

     

    Um 19.45 Uhr stand der neue Schützenkönig beim Vogelschießen am Sonntag im Haxtergrund fest

    387 Schüsse brauchte Julius Schulte, um den Vogel abzuschießen. Damit ist er der neue König der Heimatfreunde Schöne Aussicht. Zu den ersten Gratulanten gehörten Gegenbewerber Daniel Windmann und Andreas Becker. "Ich freue mich riesig, dass ich im Jubiläumsjahr mit dem Königsschuss meine Familie glücklich machen kann", sagte Julius Schulte, kurz nachdem das letzte Stück des Vogels im Haxtergrund durch seine Hand aus dem Fang gefallen war. Die erste herzliche Umarmung und Gratulation zur soeben erstrittenen Königsehre kam dann auch gleich durch seine direkten Mitstreiter Daniel Windmann und Andreas Becker. Bis zum Schluss hatten sich die drei Heimatfreunde ein spannendes und ausdauerndes Schießduell geliefert. Neue Königin wird Carolin Walter. Das Herz für die Heimatfreunde liegt Julius Schulte übrigens im Blut: sein Opa Herbert ist Mitbegründer des Vereins und sein Vater Joachim in zweiter Runde im Vorstand aktiv. Nun ist die Zeit der 3. Generation gekommen und Julius Schulte und Carolin Walter treten die Nachfolge von Frank und Elli Janzen an.
    Bereits im Vorfeld sicherten sich Thorsten Schaub mit dem 9. Schuss den Apfel, Andreas Becker mit 59. Schuss die Krone und Ludger Glaß mit dem 160. Schuss das Zepter. Bereits hier ahnten die Zuschauer, dass sich der diesjährige Vogel als ziemlich hartnäckig Vogel als ziemlich hartnäckig erweisen würde. Das diesjährige Heimatfest im Haxtergrund findet vom 1. Juli bis 3. Juli statt.

    Bild: Neuer Heimatkönig im Haxtergrund: Julius Schulte auf den Schultern von Jens Järke(li) und Frank Janzen (re). Mit ihm freuen sich Vater Joachim Schulte (li) und Opa Herbert (re).

    Quelle: Paderborn am Sonntag, Sonderthema, 24./25.06.17.

     

    26. Jun 2017